Die Consors Bank bietet ebenfalls ein Depot an, welches verpfändet werden kann. Dieses ist jedoch regulär kein Mietkautionsdepot um einzelne Fondsanteile zu verpfänden, hier ist lediglich ein Verpfänden des kompletten Depots möglich.

Als einer der besten Online Broker bietet die Consors Bank ein modernes Depot an um Wertpapiere, Fonds, ETFs und Derivate zu handeln. Herausragend sind hierbei die sehr geringen Ordergebühren von 3,95 € pro Order und dass das Depot grundsätzlich kostenfrei ist.

Außerdem besteht die Möglichkeit zahlreiche ETFs, Fonds und Derivate ohne Gebühren zu kaufen. Durch diese Vorteile und positive Erfahrungen, wird häufig der Wunsch geäußert ein Consors Depot ebenfalls als Kautionsdepot zu nutzen, also die Mietkaution in Form von verpfändeten Fondsanteilen zu hinterlegen.

Ein Mietkautionskonto bei der Consorsbank sucht man auch vergebens, dieses wird aufgrund der Firmenpolitik für bestimmte Produkte nämlich nicht angeboten.

Wie funktioniert die Verpfändung des Consors Depots?

Bei der Consors Bank gibt es entweder ganz oder garnicht. Man kann als nur ein komplettes Depot verpfänden, einen Sperrvermerk für einzelne Fondsanteile gibt es nicht. Da man als Kunde von Consors mit einem Wertpapierdepot weiterhin Zugriff auf die bisherigen Funktionen wünscht, bietet es sich somit lediglich an, ein weiteres neues Wertpapierdepot zu erstellen, welches anschließend komplett verpfändet wird.

Allerdings gibt es eine Vorlage für die Verpfändung als Mietkautionsdepot leider derzeit nicht und müsste in Eigenregie organisiert werden. Sofern der Mieter und Vermieter jedoch beides selber stemmen, bietet das Consors Depot eine der günstigsten Varianten um ein Kautionsdepot einzurichten.

Eine Verpfändung ist in diesem Fall ein Ablauf, der zwischen zwei Banken abläuft. Der Vermieter muss demnach zu seiner Bank gehen und nach einem Formular für eine Verpfändungsanzeige fragen.

Die Consors Bank benötigt für die Verpfändung eine vom Mieter und der anderen Bank unterschriebene Verpfändungsanzeige. Dieses Formular stellt in der Regel die Finanzierungsbank, bzw. die Bank des Vermieters zur Verfügung.

Sobald der Consorsbank die Anzeige zugeht, wird eine Verpfändung des Depots in voller Höhe vorgenommen. Eine Teilverpfändung wird nicht angeboten. Für die Dauer der Verpfändung kann man als Depotinhaber über die Depotwerte nicht alleine verfügen. Dazu ist jeweils eine Genehmigung der darlehensgewährenden Bank notwendig. Um die Verpfändung als Sicherheit für eine andere Bank vorzumerken, ist es notwendig, evtl. bestehende Überziehungen auf dem Verrechnungskonto zurück zu führen und eine evtl. vereinbarte Kreditlinie (Kreditvertrag) zu kündigen. Um dies vorzunehmen bedarf es eines formlosen und unterschriebenen Auftrags zur Auflösung des Kreditvertrages zusammen mit der Verpfändungsanzeige. Während der Verpfändung werden Erträge weiterhin Ihrem Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Eine Verpfändungsanzeige Vorlage kann man bspw. hier kostenlos herunterladen

Was kostet ein Mietkautionsdepot bei der Consors Bank?

Die Verpfändung eines Depots zu Gunsten Dritter kostet bei der Consors Bank einmalig 19,95€ In den AGB der Bank wird auf das Pfandrecht und die damit verbundenen Verbindlichkeiten hingewiesen.