Die vergessene Mietkaution: Warum Bundesanleihen bei 3 % Zinsen (fast) nicht mehr als Sicherheit nutzbar sind
Stellen Sie sich vor, Sie ziehen um. Drei Monatskaltmieten Kaution werden fällig – bei einer modernen Stadtwohnung sind das schnell 3.000 bis 5.000 Euro. Geld, das in der Regel auf einem klassischen Kautionskonto des Vermieters landet und dort bei mickrigen 0,01 % Zinsen vor sich hin dämmert, während die Inflation an der Kaufkraft nagt.
Dabei gibt es eine Alternative, die Sicherheit und Rendite perfekt vereint: Bundesanleihen. Mit einer aktuellen Rendite von rund 3 % (Stand März 2026) sind die Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland nach der langen Nullzinsphase zurück auf der Bildfläche. Doch wer versucht, sein Depot mit Staatsanleihen als Mietkaution zu verpfänden, stößt heute auf eine Mauer aus Bürokratie und technischen Hürden. Was früher ein simpler Standard-Vorgang war, ist im modernen Online-Banking fast unmöglich geworden.









